Regenbogenforelle ( Salmo gairdneri ) Durchschnittslänge/Masse: 30-40cm / 0,4kg Maximallänge/Masse: bis 60cm / 17kg Beschreibung: Es handelt sich bei der Regenbogenforelle nicht um eine Art sondern um fruchtbare Bastardierungen mehrerer amerikanischer Arten,die bei uns im 19.Jahrhundert eingeführt wurden. Zwei Stammformen sind unterscheidbar : |
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1. Salmo shasta Jordan,die als standorttreu gilt 2. Salmo irideus Gibb.,auch Stahlkopfforelle,neigt zum Wandern abwärts,zieht bis ins Brackwasser. Unterscheidungen durch Wirbel- und Schuppenzahl in der Seitenlinie;äußerlich kaum sichtbar.Die Shasta weist ein deutlich rot irisierendes Band an den Seiten auf.In Deutschland sind beide Formen nicht oder nur noch selten auseinanderzuhalten. Vorkommen: Vor alllem Fisch der Teichwirtschaften,da die Regenbogenforelle auch Temperaturen über 20°C erträgt und sich künstlich füttern läßt.Von Teichwirtschaften zufällig oder durch Einsatz in Bäche gelangt. Nahrung: Wie Bachforelle,doch sind erfahrene Sportangler der Ansicht,daß sie nicht so regelmäßig nach Insekten und Anflugnahrung steigt wie diese. Fortpflanzung: Stahlkopfforelle-Ende März/April,Shasta-Januar/Februar;500 bis über 1500 Eier,geschlechtsreif nach 2-3 Jahren Angelmethoden: Wie Bachforelle,doch ist der Spinnangel wohl der Vorzug zu geben.Die von manchen Anglern behauptete größere Kampflust (härterer und längerer Drill) der Regenbogenforelle ist anzuzweifeln,allenfalls neigt sie noch mehr als die Bachforelle zum Springen,auch scheinen Fehlbisse häufiger zu sein als bei dieser. Besonderheiten: Es geschieht gelegentlich,daß ein Angler eine ganze Anzahl scheinbarer Bisse bekommt,ohne einen Fisch haken zu können.Dann "hassen"die Forellen (auch die Bachforelle),d.h. sie sind gesättigt oder beißfaul und stoßen mit geschlossenem Maul auf den vorübergeführten oder schwimmenden Köder.Werden in solchen beißfaulen Perioden dennoch Fische gehakt,dann fast stets von außen.Gewöhnlich ist das Hassen jedoch die Einleitung wirklicher Beißlust.
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