Rapfen ( Aspius aspius ) Foto

Beinamen: Raap, Schied, Raubalst, Oderlachs

Maximallänge/Masse: bis 80cm / 8kg

Günstigste Fangzeit: spätes Frühjahr,besonders Frühsommer und Früherbst

Beschreibung: Sehr weit gespaltenes,großes Maul;spindelförmiger Körper;Rücken dunkelgrün-silbern,Seiten bläulich-silbern, Brust-, Bauchflossen und Afterflosse rötlich.

Hasel (links) Rapfen (rechts)

 

Nahrung: Obwohl er zu den Karpfenfischen gehört,ist er ein gieriger Räuber,der schon in geringer Größe (0,5kg) fast ausschließlich von Fischen lebt;nimmt auch Frösche,angeblich sogar kleine Warmblüter.

Fortpflanzung: Die Laichzeit liegt in den Monaten von April bis Juni;der Laich wird in raschfließenden Strecken abgelegt;30000 bis 80000 kleine Eier.Beim Männchen starker Laichausschlag.

Angelmethoden: Spinn- und Flugangelei,Grundangelei mit lebendem Köderfisch nur gelegentlich.

Spinnrute : mittellang,mittelsteif,Stationärrolle,Schnur 0,30-0,35mm;kleine,stark rotierende Köder (fliegende Löffel,Exzenter-Barspoon,usw.).Weite Würfe zur Strommitte.Flach spinnen.Rapfen steht gern weit vor den Buhnen in der Strömung,gelegentlich auch in den Buhnenkesseln,wo Strömung dreht.Heftiger Anbiss,aufregender,harter Drill.Kescher unbedingt erforderlich.

Flugangel : schwere Rute,schwere Schnur,Vorfach auf nicht mehr als 0,25mm verjüngt,große Fliegen,weite Würfe.Abenstunden bei schönem Wetter oft sehr erfolgreich,da der Rapfen dann gern raubt.Angeblich auch vor Gewittern.

Besonderheiten: Einer der hervorragendsten Sportfische,der leider nicht mehr in sehr vielen Gewässern auftritt,aber oft auch übersehen wird.Von der Binnenfischerei nicht häufig,dann meist bei Eisfischerei gefangen (Nähe Berlins häufig).Fleisch schmeckt geräuchert am besten.

 


Hasel ( Leuciscus leuciscus ) Foto

Maximallänge: bis 30cm

Günstigste Fangzeit: Sommer,,jedoch ist der Hasel wie die Äsche selbst im späten Herbst noch gut zu fangen.

Beschreibung: Unterständiges Maul,Mundspalte reicht bis hinter die Nasenlöcher

Vorkommen: Oberflächenfisch,in Fließgewässern,auch in Haffen und Flüssen,gesellig lebend,oft in Forellenbächen.

Nahrung: Pflanzen,Kleintiere,Anflugnahrung

Fortpflanzung: Laicht März/Mai,nicht sehr zahlreiche Eier an Steinen und Pflanzen,geschlechtsreif mit 3 Jahren,Laichausschlag beim Männchen.

Angelmethoden: Feine Grundangel,leichte Rute,Schnur 0,15-0,25mm,feinstes Floß,Haken Gr.7-9 und kleiner. Köder : kleine Würmer,Insekten,Sprock,vor allem Fleischmaden. / Leichte Flugangel,weiche Gerte,dünne Schnur,kleine Fliegen;Naßfliegen meist vorteilhafter.Rascher Anhieb.

Besonderheiten: Der Hasel bietet einen feinen Sport für die Flugangel.Er sollte jedoch nicht,wie oft, als Köderfisch verwendet werden.