Grosse Maräne ( Coregonus sensu stricto ) Foto

Durchschnittslänge/Masse: 0,4m bei 2,0kg

Maximallänge/Masse: bis über 0,5m / bis 5kg

Günstigste Fangzeit: Sommer

Beschreibung: Mehrere Unterarten oder Abarten,je nach Vorkommen.Diese sind jedoch nur für den Fachwissenschaftler von Belang.Man unterscheidet nach solchen Mermalen:Peipusmaräne,Madümaräne (auch Ostseeschnäpel genannt-siehe Schnäpel),Binnenmaräne,Nordseemaräne.

Grosse Maräne (unten) Kleine Maräne (oben)

 

Vorkommen: Vorwiegend in Süddeutschland,Norddeutschland (Schaalsee),Ostsee,auch Nordsee,bis weit nach Rußland;Bewohner großer und tiefer Seen.

Nahrung: Bodentiere,Plankton;größere Exemplare:Laich,Brut,Jungfische

Fortpflanzung: Laicht November/Dezember 10000 bis 50000 Eier in Ufernähe auf sandigen oder steinigen Grund.Ostseeschnäpel zieht in die Flußmündungen,teilweise bis in die Mittelläufe,Nordseeschnäpel bis in die Gegend von Boizenburg.Wird 4-6 Jahre alt (langlebiger als Kleine Maräne).

Angelmethoden: Schwierig zu fangender Fisch (auch für Berufsfischerei),meist nur in der Laichzeit,gelegentlich mit tief geführtem kleinen bis mittlerem,stark glänzenden Blinker.

Besonderheiten: Benötigt zu ihrem Gedeihen kaltes und sauerstoffreiches Wasser,geschätzter Speisefisch,der vor allem geräuchert eine Delikatesse ist.

 


Kleine Maräne ( Coregonus albula )

Durchschnittslänge/Masse: 15-20cm bei 60-100g

Maximallänge/Masse: kaum über 30cm / unter 0,5kg

Günstigste Fangzeit: Sommer bis Früherbst

Beschreibung: Oberständiges Maul,Fisch wirkt insgesamt heringsähnlich;einige Unterarten werden unterschieden,deren Merkmale jedoch nur von Fachwissenschaftlern festgestellt werden können.

Vorkommen: Seen des baltischen Landrückens (Finnland,Estland,Lettland,Litauen,nördliches Polen),Nord- und Nordwestdeutschland,auch im Arendsee (Altmark).

Nahrung: Plankton,gelegentlich Anflugnahrung,auch Wasserflöhe und Bodentiere,fast ausschließlich Fisch der Freiwasserregion.

Fortpflanzung: Laicht im November,auch im Dezember,je nach Wassertemperatur (nicht mehr als 4-7°C).Geschlechtsreif mit 3 Jahren.Eierzahl:20000.Meistens Absterben nach höchstens 4 Jahren.Gelegentlich wurden neun Jahre alte Exemplare gefunden.

Angelmethoden: Kaum zu fangen,Gelegenheitsfang bei feiner Grundangelei,vielleicht auch mit winzigen Fliegen und leichtester Flugangel.Kein Sportfisch.

Besonderheiten: Sehr geschätzter,wohlschmeckender Speisefisch,Fleisch sehr fett,am besten geräuchert.