|
Unterscheidet sich vor allem durch die nicht gebänderte Bauchflosse von der Ostgroppe.Verbreitungsgebiet im wesentlichen Gewässer westlich der Elbe,auch im Ostseebrackwasser.Ein Vorkommen in der Nähe von Eberswalde (Brandenburg) bekannt.Wird bis 20cm lang.
|
|
Beinamen: Greßling, Grundel, Ruschik, Kresse,Gründer Durchschnittslänge: 8-12 cm Maximallänge: 15 cm bei 50 g Günstigste Fangzeit: ganzjährig,sobald Gewässer eisfrei. Beschreibung: Der spindelförmige, fast drehrunde Körper ist mit großen Schuppen besetzt und an der Unterseite abgeflacht. Der Kopf hat ein unterständiges Rüsselmaul mit zwei kurzen Barteln. Der Rücken und die Seiten sind blaugrün und der Bauch ist hell gefärbt. An den Körperseiten hat der Gründling zusätzlich verwaschene bläuliche Flecken. Die Brustflosse ist beim Weibchen größer als beim Männchen,sie erreicht fast die Basis der Bauchflosse. Vorkommen: Der Gründling ist ein Schwarmfisch fließender Gewässer, der auch in Seen über hartem Sandgrund vorkommt. In schlammigen Gewässern ist er oft nicht vorhanden. Der Gründling bevorzugt saubere Gewässer und ist daher ein Indikator für die Wassergüte. Nahrung: Kleintiere der Uferregion, Bodenfauna. Fortpflanzung: Ab dem zweiten Lebensjahr legen die Gründlinge, zwischen Mai und Juni, ca. 1.000 Eier in kleinen Klumpen an Steinen und Pflanzen ab. Der Milchner hat zu dieser Zeit einen auffälligen Laichausschlag.Geschlechtsreif mit 2 Jahren (ab 7 oder 8cm). Angelmethoden: Sehr beliebter Köderfisch.Ganz feine Angel,Schnur 0,15-0,20mm,dünndrähtige Haken (Gr.9-12),kleine Wurmstückchen,winziges Floß (darauf kann auch verzichtet werden,da der Gründling gewöhnlich heftig beisst und rasch mit dem Köder davonfährt).Massenfänge leicht möglich. Besonderheiten: Ein sehr beliebter Köderfisch, da sehr zäh.In einigen Gegenden Deutschlands,vor allem jedoch in Frankreich gilt der Gründling als vorzüglicher Speisefisch,der in seiner Beliebtheit dem Aal nicht nachsteht;er wird wie dieser gegessen:gekocht,gebraten,mariniert.
|