Graskarpfen (auch Amurkarpfen)( Ctenopharyngodon idella )Foto

Durchschnittslänge/Masse: bis 80cm, selten 1,0m / bis über 30kg,in seiner Heimat bis 50kg

Günstigste Fangzeit: Frühsommer bis Herbst

Beschreibung: Nicht so hochrückig wie unser Karpfen,sondern im Querschnitt fast spindelförmig, stets beschuppt, silbern, ohne Messingglanz. Es gibt haupsächlich drei Unterarten : 1. Amurkarpfen , 2. Silberkarpfen , 3. Marmorkarpfen

Silberkarpfen (oben) Mamorkarpfen (Mitte) Amurkarpfen (unten)

 

Vorkommen: Der Graskarpfen ist in Südostasien beheimatet,daher auch Chinakarpfen genannt,von dort nach Japan, Vietnam, Laos, Indien, Ceylon und in den Fernen Osten Rußlands (Amurgebiet) verbreitet.Seit etwa 1965 Akklimatisation in Deutschland.Er braucht warme,pflanzenreiche Gewässer.

Nahrung: Ab 20°C Wassertemperatur ausschließlich Pflanzen,wobei die weiche Flora bevorzugt wird,sekundär aber auch harte Flora (junge Triebe von Schilf,Rohr) genommen wird.

Fortpflanzung: Geschlechtsreife mit 6-8 Jahren bei einer Körpermasse von 5-6kg.Masse: einsömmrig 20-30g, zweisömmrig 250-300g, dreisömmrig 1000-1500g, viersömmrig 2000-3000g.  

Angelmethoden: Kann mit allen üblichen Methoden gefangen werden, die auch für das Karpfenangeln gelten (Wurm, Kartoffel, auch Schwimmbrot).

Besonderheiten: Als reiner Pflanzenfresser, der bis 50cm² Pflanzen während der Freßperiode vertilgt, wird er vor allem zur boilogischen Entkrautung in Meliorationskanälen und landwirtschaftlichen Vorflutern eingesetzt.Wiederfang verhältnissmäßig leicht möglich.Sauerstoffbedarf liegt höher als beim heimischen Karpfen.Auswintern daher leichter möglich.Gegen Bauchwassersucht, Kiemenfäule und Schwimmblasenerkrankungen offensichtlich immun, nicht jedoch gegen parasitäre Erkrankungen, die bei der Aufzucht zu hohen Verlusten führen können.